Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen auf der Homepage der DLRG Ortsgruppe Westhofen-Garenfeld.

Neben allgemeinen Informationen zu unserem Ausbildungsangebot finden Sie hier auch aktuelle Berichte aus unserer Ortsgruppe. Diese können in unserem Blog nachgelesen werden. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

Landesmeisterschaften 2018

(Foto: Archiv)

Zu den alljährlichen Landesmeisterschaften trafen sich am vergangenen Wochenende die besten Rettungsschwimmer des Verbandes Westfalen. Mit von der Partie waren 18 Einzelteilnehmer und zwölf Mannschaften der heimischen DLRG Ortsgruppen.

Am Samstag wurden die Einzelwettkämpfe ausgetragen. In der jüngsten Altersklasse, der AK12, hatten sich gleich zwei Schwerter Schwimmerinnen qualifiziert. Lina Peetz überzeugte mit einer Zeit von 37,81 Sekunden über 50m Hindernis und schaffte den Sprung in die TOP10 (Platz 9). Ihre Teamkollegin Laura Wuttkowski kam auf Rang 23.

In der stark besetzten AK13/14 kämpften Marah Krämer und Lene Kohl um Bestzeiten und gute Platzierungen. Krämer lag nach der ersten Disziplin, dem 100m Hindernisschwimmen, auf Rang fünf. In der Gesamtwertung kam sie auf Rang neun. Lene Kohl wurde 17te. In der männlichen Konkurrenz ging Verlin Panzlaff an den Start und erreichte den 23ten Platz.

Bei ihren ersten Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen zeigten Hannah Stoyke und Irem Güclü in der AK15/16 gute Leistungen und landeten auf den Plätzen elf und 15. Marvin Parceik machte es in der männlichen Konkurrenz noch besser. Nach Rang drei im Hindernisschwimmen legte er über 50m Retten und 100m Retten mit Flossen noch einmal nach und schob sich auf den Silberrang vor.

Unangefochtener Sieger in der AK 17/18 männlich wurde Marco Hetfeld. Zum ersten Mal durfte er in diesem Jahr aus sechs Disziplinen wählen und konnte auf allen Strecken überzeugen. Mit der Goldmedaille im Gepäck kann er sich schon jetzt auf die Deutschen Meisterschaften freuen. Auch seine Teamkollegen konnten sich allesamt für die Einzelmeisterschaften qualifizieren. Stefan Kovacevic zeigte als Jungjahrgang ebenfalls eine starke Leistung und schaffte es auf Platz fünf. Anthony Kelley und Patrick Kaup wurden 19ter und 20ter.

In der offenen Altersklasse hatte die DLRG Schwerte gleich sechs Schwimmer am Start und konnte sich nach spannenden Wettkämpfen über drei Medaillen freuen.

Kirsten Lühr setzte sich hauchdünn mit nur 14 Punkten Vorsprung gegen ihre Kontrahentin durch. Sowohl über die 200m Super-Lifesaver, als auch über die 100m kombinierte Rettungsübung knackte sie die 900er-Punktemarke. Ihre Teamkollegin Marina Nass kam auf Rang sechs.

Bei den Herren standen nach dem Wettkampf gleich zwei Schwerter auf dem Podest. Anil Sezen überzeugte über 100m Retten mit Flossen und kam in der Gesamtwertung auf Platz zwei. Jannik Böwing schaffte in seinem zweiten Jahr in der offenen Altersklasse ebenfalls den Sprung auf das Podest und konnte sich die Bronzemedaille um den Hals hängen. Jonas von Werne wurde 13ter und Niklas Pollak 23ter.

 

Am Sonntag ging es mit den Mannschaftswettkämpfen weiter und auch hier konnten sich die beiden Schwerter Teams über zahlreiche Medaillen und gute Leistungen freuen.

Den Anfang machten wieder die jüngsten Rettungsschwimmer in der AK12. In der weiblichen Konkurrenz gelangen Anna Reineke, Louisa Kochendörfer, Laura Wuttkowski, Lina Peetz und Amelie Nagel einige neue Bestzeiten. In der Gesamtwertung schoben sie sich insgesamt drei Plätze nach vorne und belegten am Ende Rang sechs. Pech hatten Josefine Kneer, Maximilian Uhlenbrock, Ronja Oelkrug und Ben Duwenbeck in der AK12 männlich. Durch eine Disqualifikation in der Gurtretterstaffel wurden sie ans Ende des Feldes gespült.

In der AK13/14 weiblich konnte die DLRG Schwerte mit zwei Teams an den Start gehen und beide schafften den Sprung in die TOP10. Cara Schepp, Lene Kohl, Franzisca Riediger, Marah Krämer und Pia Kordt lieferten sich ein spannendes Rennen um die Medaillenränge. Mit der schnellsten Zeit in der Gurtretterstaffel sicherten sie die Bronzemedaille. Ihre Teamkolleginnen Veronika Rubinkovska, Bahar Kurtbas, Lina Biermann und Lucy Schepp kamen auf einen guten sechsten Rang.

Auch in der AK15/16 weiblich hatten zwei Schwerter Mannschaften die Qualifikation zu den Landesmeisterschaften geschafft. Marija Kovacevic, Irem Güclü, Fabienne Riediger, Berin Meryem Kurtbas und Hannah Stoyke landeten nach vier geschwommenen Disziplinen auf Platz fünf. Die zweite Mannschaft mit Lena Krey, Maren Häger, Carolin Wuttkoswki und Sarah Dittrich kamen auf Platz neun.

In der männlichen Konkurrenz konnten Joschija Oelkrug, Danny Szczepanski, Alexander Brückner und Verlin Panzlaff ihre Zeiten von den Bezirksmeisterschaften verbessern und erkämpften sich den achten Platz.

Anna Kathol, Luisa Achtzehn, Lilly Scheib und Gillian Kötter gingen in der AK17/18 an den Start. Sie konnten sich über den sechsten Platz freuen. In der männlichen Konkurrenz überzeugten Patrick Kaup, Stefan Kovacevic, Anthony Kelley, Marvin Parceik und Marco Hetfeld. Nach dem Sieg in der Gurtretterstaffel und der jeweils zweitschnellsten Zeit in den anderen drei Disziplinen sicherten sie sich souverän die Silbermedaille.

In der offenen Altersklasse gingen beide Landesmeisterstitel nach Schwerte.

Den Anfang machten Kirsten Lühr, Vanessa Kik, Marina Nass, Verena Marquis und Susi Küpper in der weiblichen Konkurrenz. Sie gewannen drei von vier Disziplinen und konnten sich somit über die Goldmedaille und die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften freuen. Ihre männlichen Teamkollegen Marcel Hassemeier, Marius Kreutzer, Tom Schwegmann, Atilla und Anil Sezen standen den Damen in nichts nach. Auch sie gewannen drei Disziplinen und wurden Erster. Das Nachwuchsteam der DLRG Schwerte mit Niklas Pollak, Jonas von Werne, Jannik Böwing und Jonas Fischer machte es bis zum Ende spannend. Erst in der letzten Disziplin fiel die Entscheidung zu Gunsten der Schwerter und sie konnten auf den Bronzerang springen.

Mit den Leistungen ihrer Schützlingen zeigten sich alle Trainer sehr zufrieden und hoffen, dass sich möglichst viele für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren.

Von: Fabienne Aust

Absage Jahreshauptversammlung

Liebe Mitglieder der DLRG Ortsgruppe Westhofen-Garenfeld,

Aufgrund der aktuellen Ereignisse in der Ortsgruppe wird die Jahreshauptversammlung am Sonntag, den 15.04.2018 nicht stattfinden. Ein neuer Termin wird schnellstmöglich bekanntgegeben.

Auch bei der Abbuchung der Mitgliedsbeiträge bitten wir um Geduld.

Der Vorstand

Nachruf

Unser erste Vorsitzender Dirk Weichelt ist im Alter von 42 Jahren plötzlich und unerwartet von uns gegangen.

Dirk war seit 1988 Mitglied unserer Ortsgruppe und nahm von Beginn an aktiv am Vereinsleben teil.

Ob als Wachgänger, Gerätetaucher, Bootsführer oder Wachleiter hat Dirk sich immer für die Sicherheit am Wasser eingesetzt.

2010 übernahm er dann das Amt des 2. Vorsitzenden, um 3 Jahre später unser 1. Vorsitzender zu werden.

Ende 2017 übernahm er zusätzlich noch das Amt des Bezirksleiters im Bezirk Hellweg.

 

Wir verlieren mit Dirk einen großartigen Menschen und einen guten Freund der unermüdlich für unsere Ortsgruppe und die DLRG gearbeitet hat.

Sein Andenken werden wir stets in unseren Herzen bewahren.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

Dirk, wir werden dich vermissen!

Du bist nicht mehr dort wo du warst,
aber du bist überall wo wir sind.

 

DLRG Barometer 2017 – Unbewachte Binnengewässer bieten wenig Sicherheit

Berlin/Bad Nenndorf: Im vergangenen Jahr sind in Deutschland mindestens 404 Menschen ertrunken. 329 Männer und Frauen, das sind mehr als drei Viertel der Opfer, verloren in Flüssen, Bächen, Seen und Kanälen ihr Leben. „Binnengewässer sind nach wie vor die Gefahrenquelle Nummer eins. Nur vergleichsweise wenige Gewässerstellen werden von Rettungsschwimmern bewacht. Das Risiko, an unbewachten Seen und Flüssen zu ertrinken, ist auch deshalb um ein Vielfaches höher als an Küsten oder in Schwimmbädern“, beschreibt Achim Haag, Präsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die Gefahrenlage. Er kritisierte Kommunen und Landkreise, die nicht genug für die Sicherheit der Menschen im und am Wasser täten. „Die DLRG könnte mit Gefahrenexpertisen und Rettungsschwimmern viele Gefahrenstellen entschärfen“, so Haag weiter.

Die Anzahl der Opfer ist 2017 um 24,8% auf 404 zurückgegangen. Ursächlich für die auf den ersten Blick positive Entwicklung war der Sommer mit vielen Regentagen und kühlen Temperaturen. Er hat viele Menschen von einem Bad im See oder an den Küsten abgehalten. „Der Wettergott hat uns in die Karten gespielt“, kommentierte der DLRG-Präsident das Ergebnis. Wie sich einigermaßen schönes Wetter auf die Ertrinkungsfälle auswirken kann, hat der Juni gezeigt: 69 Männer, Frauen und Kinder ertranken allein in diesem Monat, mehr als ein Sechstel der tödlichen Wasserunfälle des gesamten Jahres.

Die tödlichen Unfälle an Nord- und Ostsee haben sich im Vergleich zu 2016 um zwei Fälle erhöht. An den Küsten zwischen Borkum und Usedom starben 28 Menschen – sechs in der Nord- und 22 in der Ostsee), davon viele beim Segeln oder Angeln. Deutlich gesunken sind die Todesfälle in Schwimmbädern. 2017 verzeichnete die DLRG-Statistik zwölf Opfer in Frei-, Hallen- und Naturbädern. In privaten Swimmingpools ertranken zwei Menschen, darunter ein Kleinkind.

Besonders vom Ertrinken betroffen sind Ältere. In der Altersklasse ab 55 Jahren ertranken 147 Menschen, das sind 36,4 Prozent der Gesamtzahl – im Vorjahr waren es noch 32,4 Prozent.

Negativ sind auch die Ergebnisse bei den jungen Menschen ausgefallen. Fünf Kinder im Grundschul- und neun im Vorschulalter kamen im Wasser ums Leben. DLRG-Präsident Haag: „Hier ist sicherlich die zurückgehende Schwimmfertigkeit bei den Kindern eine Ursache.“

Hart kritisiert die DLRG in diesem Zusammenhang die sich weiter verschlechternden Rahmenbedingungen für die Schwimmausbildung. Die Zahl der geschlossenen und akut vor Schließung stehenden Bäder in Deutschland erhöhe sich stets, so Haag weiter. „Diese Entwicklung ist alarmierend. Die Folgen bekommen wir alle zu spüren. 20 bis 25 Prozent aller Grundschulen bieten keinen Schwimmunterricht mehr an, weil ihnen kein Bad zur Verfügung steht und ausbildende Verbände wie die DLRG haben lange Wartelisten von ein bis zwei Jahren für einen Schwimmkurs. Jeder zweite Grundschulabsolvent ist kein sicherer Schwimmer mehr.“ Und: „Die Proteste in den Kommunen gegen Bäderschließungen werden immer lauter. 85 Prozent der Menschen wollen ihr Bad um die Ecke behalten. Das ist die große Mehrheit. Darauf sollte die Politik hören“, sagt der Chef der Lebensretter.

Die DLRG schaut daher mit kritischem Auge auf den Entwurf des Koalitionsvertrages zwischen CDU/CSU und SPD. Es ist in dem Schriftstück zwar die Rede von Sportstätten und auch der Förderung des Spitzensports. „Mit keinem Wort allerdings wird die Verbesserung der Bädersituation in Deutschland angesprochen. Das nehmen wir nicht hin und protestieren – auch im Namen der Bäderallianz Deutschland“, so DLRG-Präsident Achim Haag. Noch im Juni des vergangenen Jahres wurde den ehrenamtlichen Lebensrettern der DLRG von der Vorsitzenden des Sportausschusses des Deutschen Bundestages, Dagmar Freitag, versprochen, sich der Schwimmfähigkeit und der Förderung der Schwimmbäder anzunehmen. Haag weiter: „Offenbar leere Versprechungen.“

Eine besondere Risikogruppe stellen weiterhin die Flüchtlinge. Im vergangenen Jahr ertranken 23 Asylsuchende, die so gut wie alle Nichtschwimmer waren. Die DLRG hat hier bereits gehandelt und die Baderegeln in über 25 Sprachen übersetzt sowie Piktogramme der Baderegeln zum kostenlosen Nachdruck entwickelt und den Kommunen wie auch Gliederungen der DLRG zum Download zur Verfügung gestellt:

https://www.dlrg.de/informieren/regeln/download-uebersetzungen.html.

Wie in den Vorjahren ertranken die meisten Menschen in Bayern, dort kamen 86 Personen ums Leben. Auf Rang zwei rangieren Niedersachsen, das flächenmäßig zweitgrößte Bundesland, mit 55 und Nordrhein-Westfalen ebenfalls mit 55 Todesfällen, dritter ist Baden-Württemberg (38). Es folgen mit 34 Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern mit 32 Ertrunkenen. Am sichersten sind wie in den Vorjahren das Saarland mit einem Todesfall und Bremen mit zwei Todesfällen durch Ertrinken.

In der internationalen Statistik „Ertrinken je 100.000 Einwohner“ schließt die Bundesrepublik Deutschland bei 82 Millionen Einwohnern mit dem sehr guten Wert von 0.49 ab. Damit liegt sie im weltweiten Vergleich mit England, den Niederlanden und Schweden in der Spitzengruppe. Bei den Bundesländern rangiert Brandenburg mit 0.89 an letzter Stelle. Das Saarland schließt mit einem Opfer im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl mit 0.01 am besten ab. Es folgen Berlin (0.14), Thüringen (0.18) und Mecklenburg-Vorpommern (0.20).

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