Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen auf der Homepage der DLRG Ortsgruppe Westhofen-Garenfeld.

Neben allgemeinen Informationen zu unserem Ausbildungsangebot finden Sie hier auch aktuelle Berichte aus unserer Ortsgruppe. Diese können in unserem Blog nachgelesen werden. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

Absage Jahreshauptversammlung

Liebe Mitglieder der DLRG Ortsgruppe Westhofen-Garenfeld,

Aufgrund der aktuellen Ereignisse in der Ortsgruppe wird die Jahreshauptversammlung am Sonntag, den 15.04.2018 nicht stattfinden. Ein neuer Termin wird schnellstmöglich bekanntgegeben.

Auch bei der Abbuchung der Mitgliedsbeiträge bitten wir um Geduld.

Der Vorstand

Nachruf

Unser erste Vorsitzender Dirk Weichelt ist im Alter von 42 Jahren plötzlich und unerwartet von uns gegangen.

Dirk war seit 1988 Mitglied unserer Ortsgruppe und nahm von Beginn an aktiv am Vereinsleben teil.

Ob als Wachgänger, Gerätetaucher, Bootsführer oder Wachleiter hat Dirk sich immer für die Sicherheit am Wasser eingesetzt.

2010 übernahm er dann das Amt des 2. Vorsitzenden, um 3 Jahre später unser 1. Vorsitzender zu werden.

Ende 2017 übernahm er zusätzlich noch das Amt des Bezirksleiters im Bezirk Hellweg.

 

Wir verlieren mit Dirk einen großartigen Menschen und einen guten Freund der unermüdlich für unsere Ortsgruppe und die DLRG gearbeitet hat.

Sein Andenken werden wir stets in unseren Herzen bewahren.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

Dirk, wir werden dich vermissen!

Du bist nicht mehr dort wo du warst,
aber du bist überall wo wir sind.

 

DLRG Barometer 2017 – Unbewachte Binnengewässer bieten wenig Sicherheit

Berlin/Bad Nenndorf: Im vergangenen Jahr sind in Deutschland mindestens 404 Menschen ertrunken. 329 Männer und Frauen, das sind mehr als drei Viertel der Opfer, verloren in Flüssen, Bächen, Seen und Kanälen ihr Leben. „Binnengewässer sind nach wie vor die Gefahrenquelle Nummer eins. Nur vergleichsweise wenige Gewässerstellen werden von Rettungsschwimmern bewacht. Das Risiko, an unbewachten Seen und Flüssen zu ertrinken, ist auch deshalb um ein Vielfaches höher als an Küsten oder in Schwimmbädern“, beschreibt Achim Haag, Präsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die Gefahrenlage. Er kritisierte Kommunen und Landkreise, die nicht genug für die Sicherheit der Menschen im und am Wasser täten. „Die DLRG könnte mit Gefahrenexpertisen und Rettungsschwimmern viele Gefahrenstellen entschärfen“, so Haag weiter.

Die Anzahl der Opfer ist 2017 um 24,8% auf 404 zurückgegangen. Ursächlich für die auf den ersten Blick positive Entwicklung war der Sommer mit vielen Regentagen und kühlen Temperaturen. Er hat viele Menschen von einem Bad im See oder an den Küsten abgehalten. „Der Wettergott hat uns in die Karten gespielt“, kommentierte der DLRG-Präsident das Ergebnis. Wie sich einigermaßen schönes Wetter auf die Ertrinkungsfälle auswirken kann, hat der Juni gezeigt: 69 Männer, Frauen und Kinder ertranken allein in diesem Monat, mehr als ein Sechstel der tödlichen Wasserunfälle des gesamten Jahres.

Die tödlichen Unfälle an Nord- und Ostsee haben sich im Vergleich zu 2016 um zwei Fälle erhöht. An den Küsten zwischen Borkum und Usedom starben 28 Menschen – sechs in der Nord- und 22 in der Ostsee), davon viele beim Segeln oder Angeln. Deutlich gesunken sind die Todesfälle in Schwimmbädern. 2017 verzeichnete die DLRG-Statistik zwölf Opfer in Frei-, Hallen- und Naturbädern. In privaten Swimmingpools ertranken zwei Menschen, darunter ein Kleinkind.

Besonders vom Ertrinken betroffen sind Ältere. In der Altersklasse ab 55 Jahren ertranken 147 Menschen, das sind 36,4 Prozent der Gesamtzahl – im Vorjahr waren es noch 32,4 Prozent.

Negativ sind auch die Ergebnisse bei den jungen Menschen ausgefallen. Fünf Kinder im Grundschul- und neun im Vorschulalter kamen im Wasser ums Leben. DLRG-Präsident Haag: „Hier ist sicherlich die zurückgehende Schwimmfertigkeit bei den Kindern eine Ursache.“

Hart kritisiert die DLRG in diesem Zusammenhang die sich weiter verschlechternden Rahmenbedingungen für die Schwimmausbildung. Die Zahl der geschlossenen und akut vor Schließung stehenden Bäder in Deutschland erhöhe sich stets, so Haag weiter. „Diese Entwicklung ist alarmierend. Die Folgen bekommen wir alle zu spüren. 20 bis 25 Prozent aller Grundschulen bieten keinen Schwimmunterricht mehr an, weil ihnen kein Bad zur Verfügung steht und ausbildende Verbände wie die DLRG haben lange Wartelisten von ein bis zwei Jahren für einen Schwimmkurs. Jeder zweite Grundschulabsolvent ist kein sicherer Schwimmer mehr.“ Und: „Die Proteste in den Kommunen gegen Bäderschließungen werden immer lauter. 85 Prozent der Menschen wollen ihr Bad um die Ecke behalten. Das ist die große Mehrheit. Darauf sollte die Politik hören“, sagt der Chef der Lebensretter.

Die DLRG schaut daher mit kritischem Auge auf den Entwurf des Koalitionsvertrages zwischen CDU/CSU und SPD. Es ist in dem Schriftstück zwar die Rede von Sportstätten und auch der Förderung des Spitzensports. „Mit keinem Wort allerdings wird die Verbesserung der Bädersituation in Deutschland angesprochen. Das nehmen wir nicht hin und protestieren – auch im Namen der Bäderallianz Deutschland“, so DLRG-Präsident Achim Haag. Noch im Juni des vergangenen Jahres wurde den ehrenamtlichen Lebensrettern der DLRG von der Vorsitzenden des Sportausschusses des Deutschen Bundestages, Dagmar Freitag, versprochen, sich der Schwimmfähigkeit und der Förderung der Schwimmbäder anzunehmen. Haag weiter: „Offenbar leere Versprechungen.“

Eine besondere Risikogruppe stellen weiterhin die Flüchtlinge. Im vergangenen Jahr ertranken 23 Asylsuchende, die so gut wie alle Nichtschwimmer waren. Die DLRG hat hier bereits gehandelt und die Baderegeln in über 25 Sprachen übersetzt sowie Piktogramme der Baderegeln zum kostenlosen Nachdruck entwickelt und den Kommunen wie auch Gliederungen der DLRG zum Download zur Verfügung gestellt:

https://www.dlrg.de/informieren/regeln/download-uebersetzungen.html.

Wie in den Vorjahren ertranken die meisten Menschen in Bayern, dort kamen 86 Personen ums Leben. Auf Rang zwei rangieren Niedersachsen, das flächenmäßig zweitgrößte Bundesland, mit 55 und Nordrhein-Westfalen ebenfalls mit 55 Todesfällen, dritter ist Baden-Württemberg (38). Es folgen mit 34 Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern mit 32 Ertrunkenen. Am sichersten sind wie in den Vorjahren das Saarland mit einem Todesfall und Bremen mit zwei Todesfällen durch Ertrinken.

In der internationalen Statistik „Ertrinken je 100.000 Einwohner“ schließt die Bundesrepublik Deutschland bei 82 Millionen Einwohnern mit dem sehr guten Wert von 0.49 ab. Damit liegt sie im weltweiten Vergleich mit England, den Niederlanden und Schweden in der Spitzengruppe. Bei den Bundesländern rangiert Brandenburg mit 0.89 an letzter Stelle. Das Saarland schließt mit einem Opfer im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl mit 0.01 am besten ab. Es folgen Berlin (0.14), Thüringen (0.18) und Mecklenburg-Vorpommern (0.20).

Danke für ein erfolgreiches 2017!

Anlässlich unseres Jahresabschlusses 2017 hat die liebe Larissa eine kleine Geschichte geschrieben und uns vorgelesen. Diese möchten wir Euch natürlich nicht vorenthalten!

Da der Geschichte nicht weiter hinzuzufügen ist, möchten wir Euch für die geleistete Arbeit 2017 herzlich danken und wünschen Euch ein guten Rutsch und ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2018!

Es war einmal ein kleiner Ehrenamtler. Ehri haben sie ihn genannt. Ich möchte euch heute einmal seine Geschichte erzählen. Ehri war ein Vorzeige-DLRGler. Jeder mochte ihn und alle schätzten seine offene und fröhliche Art. Jeden Tag aufs Neue setzte sich Ehri für seine Mitmenschen ein. Egal wo – an der Wachstation, als geduldiger und liebevoller Trainer, im Vorstand und bei der Organisation von Jugendevents. Er gab stets sein Bestes und er wusste, wofür es gut war. Bei der DLRG hatte er schließlich den Luxus, seine Freunde jeden Dienstag im Schwimmbad zu sehen und in einem tollen, engagierten Team zu arbeiten. Die Arbeit machte ihm viel Spaß, auch, wenn sie natürlich manchmal anstrengend war. Schließlich war das ja alles nur „Freizeit“ – ein Hobby. Er musste stets versuchen, sein Hobby mit der Arbeit und sonstigen Pflichten zu vereinbaren. Manchmal war Ehri dann sehr erschöpft und wenn er zum wiederholten Male dienstags kurz vor Trainingsbeginn abgehetzt ins Schwimmbad rannte, zu Hause unzählige Mails anfielen, das Boot kaputt war, erneut der Wochenendtermin wegen eines Erste-Hilfe-Kurses abgesagt werden musste, oder die Teilnehmer zum fünften Mal die Anmeldung vergessen hatten, fragte Ehri sich manchmal, warum er das eigentlich alles macht und wie er sich auch für die kommenden Wochen motivieren könne. Doch da musste er nicht lange überlegen: eine berauschende Segelfreizeit, die lachenden Gesichter, wenn es mal wieder zum Eislaufen geht, ein herzliches Dankeschön der Erste-Hilfe-Kurs-Teilnehmer, die Freude in den Augen der Kinder, wenn das Training nach den Ferien endlich wieder startet, das Lob für die großartigen Pilze auf dem Maifest, viele Menschen, die sich über die Sicherheit beim Baden an der Ruhr freuen, applaudierende Eltern, wenn das Kind stolz sein Seepferdchen auf dem Badeanzug präsentiert, die Goldmedaille am Wettkampftag, die alljährliche Freude über den Nikolaus, das Glücksgefühl, wenn der Sprung vom 3er endlich geschafft ist oder die Sehnsucht nach einer gemischten Tüte gestillt wurde, 10 neue Juniorretter, das Grillen an der Wache, ein lustiger Abend beim Landesjugendtreffen, eine dicke Umarmung, weil der Trainer mehr ist als die Person, die den Trainingsplan schreibt, eine tolle Weihnachtsfeier – Ehri könnte diese Liste noch unendlich fortführen. Ja genau, das musste es sein. Das waren die Gründe für all die Arbeit. Die Früchte waren klar zu erkennen. Es scheint, als wäre die DLRG wie eine kleine Lebensaufgabe für Ehri geworden. Eine, die unglaublich viel Spaß machte und so viel Ertrag brachte. Kein Geld, nein, damit wurde er nicht bezahlt. Aber dafür mit viel wertvolleren Dingen. Mit Anerkennung, Wertschätzung, Gemeinschaftsgefühl, Freude und vor allem einem: Dankbarkeit. Manchmal ist es vielleicht wichtig, dass noch einmal explizit zu formulieren: DANKE EHRI! Deine Arbeit ist wirklich nicht selbstverständlich und wir sind froh, dass du Teil des Teams bist!

Doch wer ist eigentlich dieser Ehri? Ehri, das bist Du. Du, du, du und du. Ehri – das sind wir alle! Und das ist auch gut so! Ich möchte euch allen ganz herzlich für eure tolle Arbeit im vergangenen Jahr danken. Gemeinsam haben wir viel erreicht – und gemeinsam werden wir auch im nächsten Jahr viel schaffen!

Jetzt freut sich Ehri gemeinsam mit uns auf eine kleine Weihnachtspause, auf ein bisschen Ruhe und Zeit zum Durchatmen. Und im nächsten Jahr starten wir dann mit neuer Energie!

Man kann es nicht oft genug sagen: Vielen Dank! Frohe Weihnachten und kommt gut ins neue Jahr!

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